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Unsinnige Kunststoff-Verpackungen: Wettbewerb läuft an

Veröffentlichungsdatum05.07.2019Lesedauer1 MinuteKategoriene5 News
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In Österreich ist von Bundesseite eine Einschränkung von Kunststoff-Tragetaschen im Einzelhandel in Vorbereitung, Stichwort "Plastiksackerl-Verbot". Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei ihrem Einkauf aber meist keine Wahl. Viele Produkte sind ausschließlich in unsinnigen und umweltschädlichen Einweg-Plastikverpackungen zu bekommen. Die Entsorgungswege sind energieintensiv, viel Kunststoff landet in der Umwelt und in den Meeren. Die Deutsche Umwelthilfe ruft deshalb zur Wahl der unsinnigsten Einweg-Plastikverpackungen auf. Die Bevölkerung ist aufgerufen, potenzielle Kandidaten für die unökologischste Verpackung zu nennen, damit Hersteller und Händler künftig auf umweltschädliche Verpackungen verzichten. Eintragungen sind bis zum 19. Juli 2019 möglich, ausgewählt wird über ein Online-Voting:

https://www.duh.de/goldenergeier/

Aktionen wie diese sind geeignet, Irrwege des ressourcenintensiven Wirtschaftens aufzuzeigen und auf alternative Lösungen wie bspw. unverpacktes Obst oder Getränke in Mehrwegflaschen hinzuweisen. Gemeinden und Regionen in Salzburg werden durch Beratungsprogramme des Landes dabei unterstützt, wenn sie ähnliche Schritte zur Bewusstseinsarbeit setzen wollen.