
©Gemeinde Wals-Siezenheim
Das Gesamtabfallaufkommen ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Durchschnittlich fallen bei uns je EinwohnerIn 552 kg Müll im Jahr an. Davon landen in der Restmülltonne 200 kg im Jahr. Doch von diesen 200 kg sind fast 70 kg Lebensmittel, die nicht da hineingehören. Das ist schmerzhaft, denn in der Biotonne landen jährlich pro Kopf 75 kg an Biomüll, was aber auch Grasschnitt und Laub beinhaltet. Analysen haben auch gezeigt, dass die Hälfte der Lebensmittel im Restmüll originalverpackt und unverdorben sind. Bei uns in Wals-Siezenheim gibt es sehr viele Landwirte, die unter Mühen und mit viel persönlichem Einsatz unsere Grundlagen zum Leben herstellen. Schätzen wir diese Arbeit und reduzieren wir den Anteil an Lebensmittel im Restmüll!

Etwa ein Drittel des gesamten Müllaufkommens in unserer Gemeinde landet im Altstoffsammelzentrum, das es uns nicht nur erlaubt, Problemstoffe einfach zu entsorgen, sondern auch viele Altstoffe, wie Holz, Metall, Hartkunststoffe. Das sind die Rohstofflager der Zukunft.
Der Verpackungsmüll aus Kunststoff und Metall ist gegenüber dem Vorjahr um 22 % gestiegen. Auch hier gilt: was getrennt gesammelt wird, schont die Rohstofflager der Welt. Österreichweit werden dennoch nur knapp ein Viertel der Kunststoffverpackungen, privat und Gewerbe, gesammelt und getrennt entsorgt. Da gibt es noch Luft nach oben. Die Menge der gemischt gesammelten Kunststoff- und Metallverpackungen ist allerdings ein Schätzwert, denn seitens ARA gibt es hier keine Zahlen für einzelne Gemeinden.
Weiterführende Informationen finden Sie auch hier: www.wko.at/oe/news/wko-10-punkte-plan.pdf

Denken Sie daran: Am besten ist es, erst gar keinen Müll entstehen zu lassen.